Auswahlkriterien


Wie erfolgte die Auswahl der Gärten des EGHN?


In seiner gesamten Arbeit stützt sich das Europäische Gartennetzwerk auf die Kenntnisse der Partner vor Ort. Dies galt und gilt auch für die Auswahl der Gärten, die in eine der regionalen Gartenrouten oder unter eines der vier Europäischen Themen aufgenommen wurden.

In jeder Region etablierte sich ein Gremium, in dem man sich zunächst auf die Besonderheit der regionalen Gartenkunst verständigte und dann ein entsprechendes Thema für die Route festlegte. Es erfolgte dann eine Bestandsaufnahme bzw. die Analyse von vorhandenen Bestandsaufnahmen mit einer ersten Vorauswahl von geeigneten Parks und Gärten. Die Anlagen dieser Vorauswahl wurden dann nach einem für alle Partner und Regionen einheitlichen Kriterienkatalog bewertet. Hier wurden z.B. der gartenhistorische bzw. gartenkünstlerische Wert, der Pflegezustand, die Angebote für Besucher (wie z.B. Informationsangebote, Gastronomie) und die Zugänglichkeit  einbezogen.  Auch die  Zusammenarbeit mit anderen Akteuren in der Region oder in Netzwerken wurde positiv bewertet, da sich so die erwünschten sozialen und ökonomischen Wirkungen erzielen lassen. Hieraus ergab sich eine Liste der fünf Gärten, die nach Meinung der Experten am besten geeignet sind, das Thema der Route zu repräsentieren und zu vermitteln, den Besuchern neue Erfahrungen und einen angenehmen Aufenthalt zu bieten und auch die Ziele der Förderung der Gartenkunst und der regionalen Entwicklung bestmöglich zu unterstützen. 

Ergänzt wurde diese Liste durch Vorschläge für zehn Orte der Kulturlandschaft, die dazu beitragen, dass Besucher weitere interessante Orte in der Region kennenlernen und das Thema der Route noch intensiver erleben können. Hier stand auch der Wunsch, die Vielfalt der Region, ihre Geschichte und ihre attraktivsten Seiten zu vermitteln, im Vordergrund der Auswahl. Es sind die Orte, an die die Experten gerne auch selber ihre Freunde und Besucher führen.

Die meisten Regionen haben zudem aus den Parks und Gärten in ihrer Region oder in den angrenzenden Regionen - nach vergleichbaren Kriterien - diejenigen ausgewählt, die einen wichtigen Beitrag zum Erleben und Verstehen eines der vier Europäischen Themen des EGHN leisten können. Ein Besuch dieser Gärten vor Ort oder auf der Website macht es möglich, einige der Gemeinsamkeiten in der europäischen Gartenkunst und einige der Faktoren für ihre Entwicklung zu entdecken.

Die Vorschläge der Auswahlgremien wurden dann Akteuren aus der Region (z.B. Bürgermeistern, Touristikern), Experten der Fachverbände und Ministerien, den internationalen Projektpartnern und nicht zuletzt den Gartenbesitzern vorgestellt, mit ihnen diskutiert und als weitere Arbeitsgrundlage beschlossen.

Eine Auflistung der Organisationen und Personen, die jeweils diesen Gremien angehören bzw. anghört haben finden Sie unter dem Menupunkt "Das Netzwerk - Danksagungen".

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